Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... beunruhigen. Sie sind in der Minderzahl, diese seltsamen Modelle, die zum Nachdenken anregen, sie machen kaum ein Prozent der gesamten Mode aus. Und doch — sie sind das Neue, das entweder gar nicht anerkannt wird und unbeachtet verschwindet oder aber doch hier tmd dort eine Frau erobert, die den Mut zur Exzentrizität hat und, ohne es zu wollen, bahnbrechend wird. Denn die Toiletten, die Frauen tragen, um anders als die Menge zu •wirken, werden zum Vorbild für die anderen. Diese wenigen verblüffenden Modelle, die ••— es sei rasch gesagt — wieder die Form der Beine freigiebig verraten, sind sehr pikant und reizvoll. Eines ist aus zartesten schwarzen Seidenspitzen. Eng und schmal fällt das Kleid nieder, unter dem Knie lösen' sich die Spitzen zu der obligaten bescheidenen Weite, und beim Schreiten des Mannequins schimmert es rosig durch die Glocken. Man blickt näher und sieht, es sind die lichtbestrumpften hohen Beine des Mannequins, die sich durch das dünne Kleid verraten. Denn das Unterkleid endet in schmalen Zungen, die — wie durch Schlitze — Fesseln und Wadenabsatz freigeben. Und ein anderes Modell. Vorn ist es lang, an der Seite aber wird seine blaue, starre Moirdpracht plötzlich kürzer, um rückwärts, allerdings gedeckt durch eine sich aus dem Gürtel lö- sende Schleppenbahn, die Kürze der Golfkleider zu erreichen. Was an Länge fehlt, ist durch Tüll ...
Kommentare