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... modifi ziert, sah eine extrem lange Hinterachsübersetzung vor und änderte zudem das Schalt gebaren der serienmäßigen Viergangautomatik (siehe auch auto motor und sport 18/1981). In der Praxis bedeutet dies, daß die nach der DIN-Norm ermittelten Verbrauchswerte der Coupes auf dem Niveau deutlich schwächerer und klei nerer Autos liegen — im Fähr betrieb kann man bei zurück haltender Fahrweise selbst mit dem 500 SEC weniger als 14 L/100 km verbrauchen. Die Automatik hat an dieser Knausrigkeit erheblichen An teil. Sie schaltet frühzeitig hoch, so daß die Motoren mit sehr niedrigen Drehzahlen lau fen, legt aber, wenn beschleu nigt wird, sofort eine niedrige re Fahrstufe ein und geht bei Kickdown, wenn es die ge fahrene Geschwindigkeit er laubt, auch gleich um zwei Gänge zurück. Das geht alles so weich und ruckfrei vonstatten, daß man Daimler-Benz ruhig gratulie ren kann: Eine so perfekte Automatik gibt es derzeit sonst nirgendwo auf der Welt. Daß die Achtzylinder durch die Sparkur etwas schwächer geworden sind und die Hin terachse ellenlang ausgelegt wurde, wirkt sich theore tisch nachteilig auf das Tem perament aus, doch dürfte da von beim Fahren kaum etwas zu spüren sein. Denn immer hin ist dafür das maximale Drehmoment angestiegen und wird zudem bei niedrigeren Drehzahlen als bisher erreicht. Tatsächlich nennt Daimler- Benz für die ...
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