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... kein Tretrad, sondern ein Laufrad, ahnte damals niemand die kommende Bedeutung dieser Erfindung. Diese eisenbeschlagenen Holzfahrräder machten das Fahren natürlich zu keinem körperlichen Genuss und so ist es begreiflich, dass das hölzerne Fahrrad zunächst .in seiner Entwicklung stehen blieb und auch keine Anhänger fand. Die starken körperlichen Erschütterungen beim Fahren dieser nicht abgefederten hölzernen Laufräder machten das Fahren mehr zu einer Qual als zu einem Vergnügen, und so ruhte die weitere Entwicklung des Fahrrades zunächst mehrere Jahrzehnte. . Erst mit der Erfindung des Gummis sollte, eine neue Epoche für bestimmte Verkehrsmittel in&rechen. Man erkannte sehr früh, dass man ein eisenbeschlagenes Wagerträd duTchBdegcn mit «inetn «lastischen Gummi» streifen gewissermassen etwas federnd gestalten konnte, wodurch das Fahren ineinem Wagen wesentlich angenehmer gestaltet wurde. Wann und wo das erste gummibelegte Wagenrad in Erscheinung getreten ist, darüber fehlt es an geschichtlichen Aufzeichnungen. Es war anfangs nur üblich, lediglich Luxuswagen mit Gummirädern auszustatten, insbesondere war es die sogenannte Equipage, die man auch scherzhaft Gummikutsche nannte, welche vornehmlich gummibelegte Räder erhielt. Die Equipage als Luxuswagen war das Zeichen der vornehmen und reichen Welt, die, volkstümlich gesprochen, «auf ...
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