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... sieht man meist recht wenig. Ihm selbst merkt man jedenfalls keineswegs die spätere Grosse irgendwie an. Er ist eigentlich ein recht bescheidener Stromlauf, den man kaum für die Donau halten würde. Die Dörfer und Flecken, die wir durchfahren, zeigen alle ein besonderes Gepräge mit zum Teil recht altertümlichen Riegelund Giebelhäusern. Die Hauptverkehrsstrasse führt mitten durch die Ortschaft und ist zumeist eng, sogar vielfach an Kurven reich, so dass man geradezu zur Langsamkeit gemahnt wird und recht Müsse hat, das Leben in diesen kleinen südschwäbischen Dörfern etwas zu studieren. Ueberall grüssen freundliche Blicke unseren «Schwoizer» Wagen. Die Bevölkerung ist überhaupt gerne bereit, uns Auskunft über den Weg zu geben. Viel Auskunft müssen wir allerdings nicht verlangen, der Weg wird deutlich durch die zahlreichen Wegund Distanzenweiser angezeigt, auf deren Entfernungen man allerdings nicht immer gehen kann. Der über den Kaminen lagernde Rauch zeigte uns gerade an, dass Suppe und Braten gar geworden waren, als wir in Ulm selbst einfuhren. Die Umgebung dieser altbekannten und in der Geschichte viel erwähnten Stadt präsentiert sich in einem schmucken, modernen Gewände; die Altstadt aber besitzt noch ihre engen krummwinkeligen Strassen, die dem modernen Verkehr viel Schwierigkeiten bereiten und das Einwegsystem erheischen. Der Eindruck, den Ulm auf ...
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