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... Hindernis überrollen, die Achse oder der Wagen also nur einseitig gehoben werden. Beim Vorhandensein grosser Rückstellmomente spricht Maruhn von einer harten, beim Vorhandensein kleiner Rückstellkräfte von einer weichen «Hindernisfederung». Das Fliehkraftmoment ist neben der Grosse der Rückstellmomente massgebend für die »Kurvenfederung». Man erkennt, dass beispielsweise beim Wagen mit starrer Achse das Fliehmoment bedeutend kleiner ist als bei Wagen mit irgendwelchenQuerfeder-Schwing- ^achsen. Unter sonst gleichen Umständen müssten sich also die Schwingachswagen in Kurven stärker nach aussen neigen. Da aber die 'Querfeder-Schwingachse grössere Rückstellmomente ergibt als die Halbelliptikfederung, ist es trotzdem nicht der Fall. Die Tendenz des Wagens zum Auswärtshängen beim Kurvenfahren ist in den Schaubildern durch die Höhe der vierten Kolonne wiedergegeben (Neigungswinkel des Fahrzeugrahmens). Besonders klein ist diese Tendenz bei der Schwingachsfederung der Bauart II. Di« mechanischen Haupteigenschaften der gegenwärtig meistangewandten und -diskutierten Federungssysteme. „,'_ _, , Vom «Kippwinkel der Räder», d. h. dem Kippwinkel der Radebene beim Ueberfahren von Unebenheiten, hängt das Auftreten von Kreiselmomenten und der Grad der Stossfreiheit der Lenkung ab.-Praktisch gleich Null sind diese Kippwinkel bei den Bauarten III, IX und X, ...
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