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... der gebrochene Knochen ragt heraus. Auch die Handgelenke sind gebrochen. Die unterschiedlich großen Pupillen lassen auf eine Schädel-Hirn-Verletzung schließen. Gut, daß der Schwerverletzte bewußtlos ist und selbst nichts von seinem schlimmen Zustand mitbekommt. Als sein Kreislauf einigermaßen stabil ist, wird der junge Mann behutsam auf die Spezialtrage des Christoph umgebettet, von der Crew zügig und schonend zum »Heu« gebracht und durch die Heckklappe ins Innere der Maschine geschoben. Dr. Wolfgangjussen, Manfred Förster una Sven Mainz lassen sich nicht aus der Ruhebringen. Ein Einsatz wie viele, Tag für Tag. Wie schafft man das, ständig dieses Leid, blutende Körper, klaffende Wunden, zersplitterte Knochen, Schreien, Wimmern oder beklemmende Stille? »Wir brauchen eine innere Distanz, dürfen die Patientenschicksale nicht an uns heranlassen«, erklärt der ADAC- Pilot. »Auch das Bewußtsein, helfen zu können, wirkt tröstlich.« Das Schreckliche wird schnell verdrängt. Nur wenn Kindern etwas Schlimmes passiert, geht das wahnsinnig unter die Haut, geben alle zu. So wie neulich, als ein durchgedrehter Vater sein vierjähriges Kind in den Kopf geschossen hat. Denn es sind nicht nur Verkehrsunfälle, zu denen der Christoph gerufen wird: Egal, ob jemand vom Gerüst fallt oder einen Herzinfarkt erleidet - der Notarzt aus ...
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