Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... tut, erwirbt an Stelle dessen Rechtsansprüche aufstaatliche Versicherungsleistungen, die zum grossen Teilvon anderen bezahlt werden müssen. Hier stimmt etwas nicht. Die schweizerische Auffassung vom Staat,geht-Ws. auf weiteres noch dahin; dass *jeder in erster Linie für sich selbersorgenvoll. Die Gemeinschaft wird erst' zur Hilfe herangezogen, iwenn * es'Sich lim eigentliche Notlagen handeltIn der gegenwärtigen Konjunkturüberhitzung ist es erstrecht von grösster Bedeutung, dass der Einzelne vermehrtspart und weniger konsumiert. Die Sparförderung bedingt eine Revision der Steuergesetze. Das ist bei uns besonderskompliziert, weil die Reformen in 25 verschiedenen Kantonen durchexerziert werdenmüssen. Aber selbst beim Bund will man nicht vorwärtsmachen. Die Doppelbesteuerung, welche die Couponsteuerdem Ertrag aus Obligationen und Aktien auferlegt, sollzwar nach dem Willen des Ständerates beseitigt, nach einem Beschluss des Nationalrates jedoch beibehalten werden. Was hat das noch mit Sparförderung zu tun? Eine sparerfreundliche Steuerpolitik erwartet von den Kantonen, dass die Abzüge fürVersicherungsprämien (Vorsorge gegen Krankheit, Unfall*Invalidität und Alter), den modernen Bedürfnissen angepasst werden. Darüber hinaus sind solche Abzüge aber auchfür andere Sparformen zu gewähren; z. B. für längerfristigeSparhefte, für Bau-Sparverträge ...
Kommentare