Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... vorangekommen. Ja, man munkelte, die Elsi Getters, die Tochter des Inhabers, sonst ein kleiner, launischer Teufel, hätte ihr Herz an Karl Weiss gehängt. Wenigstens behauptete das der kleine, dicke Wolltnann, der Wirt des «Schänkhubels», heute auch wieder. Schlichting und Franzius, zwei Kameraden des Weiss, sassen dazu am Tische über ihren Kaffeetassen und nickten ernsthaft. «Ich'gönne es dem Karl schon», meinte der schwarze Franzius. «Hoffentlich steuert er das Mädchen ebenso sicher wie seinen Diesel. Die geht nämlich leicht auf den Schnellgang...» «Hast recht», meinte der dicke Schlichting, «bei der musst du hart in die Bremsen treten, sonst kommt der Wagen nicht zum Stehen ... » Da klang draussen das dumpfe, rumorende Ticken eines schweren Dieselmotors. «Kann der Karl Weiss sein», meinte der Wirt. Er war's. Er trat, gross und fast den ganzen Türrahmen füllend, ein, begrüsste die Kameraden und setzte sich ... Es gab das übliche Woher und Wohin ... «Nach Genf», sagte Weiss. «Da bist ja heute abend noch bei deinem Mädchen», nickte Schlichting. «Meine vorletzte Ueberlandfahrt», meinte Weiss ... «Wieso?» fragte Franzius. «Soll Fahrmeister werden bei unserem Allen ...» «Grossartig», rtaunte Schlichting, «dein Glück, dann hätt,e ich nichts mehr zu wünschen. He, was ziehst du denn für ein Gesicht dabei? Künftiger Schwiegersohn bist du doch auch !» Karl Weiss ...
Kommentare