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... werde ich nie verstehen. Es geht bei modernen Studien darum, dass das Auto von selbst fährt, und man sitzt nur drin? So was hat man früher Omnibus genannt. Das ist doch kein Fahren. Viel leicht gehöre ich mit meinem Stand punkt ja zur Minderheit. In meiner Garage hängt immer noch ein Poster der Zeitschrift Popular Me chanics, auf dem vier Leute in einem raketenartigen Auto wie im Wohnzimmer rumsitzen. »Das wird es in zwei Jahren geben!«, steht neben der Abbildung. Das Poster ist von 1941, und wir warten immer noch darauf. Und dann gab es in der Zwischenzeit diese total ausgeklinkten Studien von Franco Sbarro, und Bertone führte Autos vor, deren Windschutzscheiben so schwach angewinkelt waren, dass man sich ins Auto reinlegen musste. Das war super, denn es waren eben Studien, und sie sahen cool aus. Heute sehen alle praktisch und vernünftig aus – weil es in der Branche kriselt. Trotzdem habe ich das Gefühl, die Zeiten sind für Karosseriebauer zur Zeit gar nicht so schlecht. In den 1920ern und 30ern war es ganz normal, dass man – vorausgesetzt, man hatte das nötige Kleingeld – zu solch einem Betrieb ging und erklärte, was man wollte. Man brachte sein Bentley Chassis, dann wurde eine Karosserie maßgeschneidert. Man muss nur an den X-1 denken, diesen von einem Kunden aus Nah- Ost bestellten McLaren MP4-12C. Andererseits machen es einem die ...
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