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... versetzt hatte. Als er wie der „da" war, sprach ich mit ihm. Er zog seine Brief tasche und reichte mir ein vergilbtes Foto. Da stand der DKW F 1 auf einer Wiese, und an seiner lin ken Seite lehnte eine jun ge Dame. Sie war bild hübsch, groß, schlank, blond, und sie lachte in die Kamera. „Wunderschön", sagte ich, „wirklich." „Das war 1932", sagte der Mann, „es war mein erster Wagen. Wir machten eine Fahrt nach Füssen. Das hier ist eine Wiese kurz hinter Kempten." war. Sie ging doch tatsäch lich ins Wasser. Wie das damals so war...“ Er legte seine Hand auf den Leukoplast-Roadster und schwieg. So stand er minutenlang, bis ich zu ihm sagte: „Setzen Sie sich ru hig mal rein!“ Er setzte sich rein und ich ging weg. Das ist eine von den wah ren Geschichten, die man erlebt, wenn man den Leu ten seine alten Autos zeigt. Den Leuten ist ein Opel, ein Dixi, ein DKW, ein Ford viel lieber als ein Hispano Suiza. Zu dem haben sie keinerlei Beziehung. Auch an dem Bugatti gehen sie fast achtlos vorüber. Aber beim Opel P4, beim kleinen Hanomag, beim Auch vor dem Victoria Spatz stehen sie und sa gen: „Weißt Du noch, wie wir von dem geschwärmt ha ben, als wir noch die zwei hunderter Zündapp hat ten?" Mir geht es ja genauso. Mit den alten Autos ist es wie mit den alten Schla gern. Sie wecken ...
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