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... nördlich vom Polarkreis. Im Januar 1968 stießen unsere Bohrtrupps im Norden Alaskas erstmals auf Erdöl. Für unsere Geologen das Signal, die Ölsuche in diesen Gebieten verstärkt fortzusetzen. Keine leichte Aufgabe, wenn man bedenkt, welche Investitionen für die Erschließung von Bodenschätzen in einer so unfreundlichen Gegend erforderlich sind und mit welchen Verhältnissen unsere Männer dort fertig werden müssen. Zu aller Härte der Arbeit, Einsamkeit und Kälte kommt noch die Dunkelheit: Von Mitte November bis Mitte Januar steigt die Sonne nicht über den Horizont - zwei Monate Nachtschicht für unsere Männer. Ganz gleich, ob sie zu den Suchtrupps gehören, die sich mit ihren schweren Raupenfahrzeugen einen Weg durch die Eiswüste bahnen, zu den Transportkolonnen, die für Nachschub von Material und Verpflegung sorgen, oder zu den Spezialisten an den Bohrstellen. Natürlich führen die extremen Arbeitsbedingungen der Arktis auch zu extremen Kosten. Für eine einzige Bohrung schwanken sie zwischen zwei und fünf Millionen Dollar. Allein die Luftbrücke zur Versorgung einer solchen arktischen Bohrung kann 700.000 Dollar verschlingen. Doch wir müssen diese hohen Kosten und das mit der Ölsuche verbundene Risiko auf uns nehmen. Denn die unter dem Eis lagernden Ölreserven können die Ölversorgung der westlichen Welt spürbar entlasten. Weitere ...
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