Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Auto in den Salons breiter und breiter. Man musste sich nach grösseren Ausstellungsräumen umsehen und fand diese im. Palais du Cinquantenaire, einem idealen Ausstellungsgebäude, wo auch der 13. Salon wieder abgehalten wird. Das Auto erhielt einen glänzenden .Rahmen, und das elektrische Licht goss Flammenmeere auf die feurigen Wagen des neuen, automobilen Jahrhunderts. Sensationen brachte Brüssel höchst selten. Neuerungen von epochaler Bedeutung wurden wohl nie zuerst in Brüssel gezeigt. Jedoch konnte man gleich nach dem Pariser Salon alle grossen und kleinen « Clous» auch im Cinquantenaire bewundern. Zweifellos war die Brüsseler Veranstaltung ein mächtiger Hebel für den Automobilismus, sowohl den belgischen wie auch den ausländischen. Die belgische Automobilindustrie entwickelte --sich durch die Rennen und die Salons sehr schnell und könnte auf dem Exportmarkte bald sich als gefährlicher Konkurrent bemerkbar machen, weil in erster Linie die billigeren Arbeitslöhne eine billigere Fabrikation ermöglichten. Ein Fehler der belgischen Industrie war und ist es, dass zu viele kleine Fabriken, meist mit wenig ausreichenden Mitteln, gegründet wurden. Diese Firmen machen sich gegenseitig schwere Konkurrenz, kommen aber gegen die grossen eingeführten Marken, die auch meist 'kapitalkräftiger sind, kaum auf. Ein weiterer Fehler ist es, dass man meist zu viele Typen ...
Kommentare