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... Ersatzteüe und liess ein neues Chassis nachbauen. Als Fahrgestellnummer wählte er bei der Replika seine Initialen AJM und hängte noch eine 1 an. 1939 war ERA in der Pleite Die English Racing Automobiles Ltd. existierte praktisch bis ins Jahr 1939, dann zog sich Raymond Mays aus der ersten englischen Firma, die ausschliesslich Rennwagen gebauthatte, zurück und führ von nun an privat auf ERA. Auch Humpherey T. Cook, der Financier, war mittlerweile des unprofitablen Geschäfts überdrüssig. Trotzdem sah man die ERA bis etwa 1950 regelmässig bei englischen Rennen am Start. Ihre Renaissance erlebten sie später wieder, als der Rennsport mit historischen Wagenmehr und mehr Fuss fasste. Als prominentester ERA-Püot der Dreissigerjahre galt der siamesische Prinz «Bira», der bei vollem Namen Birabongse Bhanudej Bhanubandh hiess und einNeffe des zwischen 1853 und 1910 in Thailand (Siam) regierenden Königs Chulalongkornwar. Zusammen mit seinem Cousin, dem Prinzen Chula Chakrabonse von Siam, studierte «Bira» an der Hochschule von Eton und entwickelte sich zu einem guten Bildhauer. Cousin Chula schenkte ihm drei ERA, welche dann auf die Namen Remus, Romulus und Hanuman getauft wurden und Berühmtheit erlangten. Selbstverständlich machte sich auch Raymond Mays einenNamen als Fahrer; 1935 holte sich auch der junge und spätereMercedes-Benz-Werkfahrer Richard Seaman einige ...
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