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... Lauda, nachdem er im Wiener Künstlerhaus die erste Roh fassung der schicksalhaften GP-Saison 1976 gesehen hatte. Howard meint dazu trocken: „Du musst die Fakten respektieren, darfst aber übertreiben.“ Fantasie ist erlaubt Auch in „Rush“ gibt es solche Momente. Zum Beispiel wie Lauda seine Frau Marlene kennen lernt. Oder wie kurz vor dem Start zum verhängnisvollen Grand Prix ein Fah rerbriefing stattfindet, bei dem über eine Absage des Rennens abgestimmt wird. In Wirklichkeit hat es das Briefing nie gege ben. Über das Schicksal des Nürburgrings wurde schon Wochen vorher entschieden. Rennfilme leben von Unfällen. Nicht ein mal den mussten seine Macher erfinden. Laudas Nürburgring-Crash gab es wirklich. Ebenso seinen Kampf gegen den Tod und die Auferstehung 42 Tage danach in Monza. Moderne Filmtechnik macht es möglich, den Unfall im Streckenabschnitt Bergwerk so aussehen zu lassen, als sei er gerade pas siert. Grundlage ist der verblichene Origi nalfilm eines Zuschauers. Er wurde mit den Bildern eines echten Ferrari 312T2 überblendet. Die Produzenten dachten an alles. Die Unfallszene wur de im April 2012 am Originalschau platz gedreht. Weil sich das Drama in Wirklichkeit aber im August abspiel te, verpasste der Computer der Wald kulisse der Eifel ein satteres Grün. Auch sonst haben die Filmschaffen den tief in die Trickkiste gegriffen. Die ...
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