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... von 1.500.000 Talern verlangte. Die Kaiserin Elisabeth von Russland schenkte dem Kosakengeneral für seine Heldentaten einen silbernen Becher, welcher heute im Historischen Museum von Bern bewundert werden kann. Als die Kosaken zum zweitenmal nach Europa kamen, Wollten sie Paris kennenlernen. Arn 18. März 1814 zogen die Reiter durch den Montmartre in der französischen Hauptstadt ein, nachdem sie die Hügel von Belleville besetzt hatten. Sie biwakierten auf den Champs Elysees und im Bois de Boulogne. Die hochgewachsenen, blonden Kerle sollen bei der weiblichen Bevölkerung von Paris ein gutes Andenken hinterlassen haben. € Kosak > ist ein tatarisches Wort und heisst ungefähr Vagabund. Im 16. Jahrhundert wurden an allen russischen Südgrenzen, wo sich die Bevölkerung ständig der Türken erwehren musste, Militärorganlsationen gegründet. Diese irregulären Truppen freuten sich derart über das Kriegshandwerk, dass sie gelegentlich auf eigene Faust loszogen, wenn sie nicht gerade einen Angriff der Türken abwehren mussten. Alles, was in Moskau und im östlichen Polen an Abenteurern und Raufbolden herumlief, suchte die Gegend am Dnjepr oder am Don zu gewinnen, um Kosak zu werden. In Slotitze, einer Insel im Dnjepr, wurde die Kosakenrepublik « Zoporoschka Sitsch » gegründet. Frauen durften dort nicht wohnen und es war verpönt, Reichtümer anzuhäufen. Die bisher ...
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