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... Herd und buken die Weihnachtsbretzeln, dass sie goldbraun und knusperig aus der Röhre kamen. Denn sie war ja nicht mehr ferne, die heilige Christnacht, und was die Armut geben konnte, das gab sie, um das Fest der dem Schnee gegraben, um sie dem Jesulem zu Füssen zu legen. Wenn nun am heiligen Christabend in den Hütten die Kerzen der kleinen Tannenbäumchen heruntergebrannt waren und nur mehr der brenzlige Tannenduft die Stube durchzog, durch deren * Fenster der Schnee der gegenüberliegenden Hänge schimmerte, wenn die Kinder mit ihren Puppen und Pferdchen im Arme schlafend in ihren Betten lagen, da verschlossen die Männer die Türe und gingen mit den Frauen zur Cbristmesse. Vorher besprengten sie noch die Stube mit Weihwasser, dass kein Böser während ihrer Abwesenheit hereinkäme. Dann zündeten sie die Laternen an, und wie ein kleiner Schwärm Leuchtkäfer zogen sie durch die stille, verschneite Dorfstrasse hinauf zur Kapelle. Nun begab sich in einer Christnacht etwas Seltsames. Der Küster Hess die Kirsche noch immer eine Weile unversperrt, damit jeder nach Herzenslust beten und das Christkindlein betrachten konnte. Nun muss wohl gesagt werden, dass der Küster während dieser Zeit in seinem Stübchen sass und sich einen tüchtigen Schluck Branntwein zu Gemüte führte und erst nach geraumer Zeit in das Kirchlein kam. Wie er aber nun, gewohnheitsmäßig, zu vor dem armsellgon ...
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