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... wesentlich mitbestimmen wird. Die Zeichen sind gesetzt: Schon jetzt können jene Hersteller, die ihre Programme 1972 attraktiv bereichert haben, der Nachfrage kaum noch folgen. Da zumindest bei Daimler- Benz, Opel und BMW kaum Lagerbestände vorhanden sind, verlängern schon vor dem eigentlichen Frühjahrsgeschäft alle hereinkommenden Aufträge erst einmal nur die Lieferfristen. Der Industrie kann dies nur recht sein - mehr als dem Kunden. Lediglich bei BMW sind die Gefühle gemischt. Dort könnte man gegenwärtig ein Riesengeschäft machen, wäre man nicht in München mit der Kapazität am Ende. Das neue Werk in Dingolfing aber wird erst in einem Jahr seine Arbeit voll aufnehmen können — und wer weiß, ob nicht die böse Konjunktur dann wieder anders will. Opel und Daimler-Benz aber können und wollen offenbar noch einmal zulegen. 6 Prozent mehr, so heißt es aus beiden Häusern vorsichtig, könnte man wohl für eine realistische Marke halten. Ähnliche Töne sind auch aus der Zuliefer-Industrie zu vernehmen. Dort kennt man naturgemäß die Vorhaben der Produzenten am ehesten. Daß auch die Investitionsneigung der Branche wieder gut entwickelt ist, mag man aus den jüngsten zu friedenen Äußerungen der Maschinenbau-Industrie ablesen. Während bei Ford hochgehalten wird, was man so fein einen vorsichtigen Optimismus nennt, reifen bei Audi NSU stolze Pläne. Die ...
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