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... stehen aber der Verwirklichung dieser Wünsche kaufmännische Rücksichten entgegen. Der Fabrikant wählt die Farben, die ihm passen und die nicht allzu teuer sind. So muss denn der Käufer selbst eine engere Wahl treffen. Er wird z. B. aus Nützlichkeitsgründen den praktischesten Anstrich wählen, also keinen empfindlichen, der jeden Schmutzund Staubfleck erkennen lässt. Dafür eignen sich die hellen Farben am besten; denn schwarz ist am schwersten rein zu halten, obgleich am leichtesten herzustellen. Da jedoch der Käufer die erhöhten Kosten tragen müsste, der Fabrikant aber die billigen Preise beibehalten will, so wird er weiter jene Farben verwenden, die ihn am billigsten zu stehenkommen. Was das Aeussere betrifft, so muss ein kleines Vehikel sorgfältiger ausgestattet und eingerichtet sein als ein grosses, um auf der Strasse aufzufallen. Während eine grosse Limousine schon durch ihre Masse wirkt, muss die Ausrüstung zugunsten eines kleinen Wagens sprechen. Was bei jener geschmacklos und unkünstlerisch erscheint, wie z. B. Glanzlederpolsterung und verzierte Spritzwand, würde bei diesem hübsch aussehen. Künstlerische Gesichtspunkte sollten bei einem Wagenmodell jedoch nicht nur für dessen Aeusseres massgebend sein, sondern ebenso auch für den Mechanismus, den Motor, die Steuerung, die Achsen etc. Es seien hier einige Grundsätze erörtert. Ein technisch gut gebautes ...
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