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... häufig dieses hier.“ „Das freut mich", ärgerte ich ihn, „es kommt der Auflage zugute.“ Er winktè unwirsch ab. „Die Auflage“, so behauptete er, „ist kein Kriterium. Mit nackten Mädchen auf dem Titel könnte dieses Blatt die Million erklimmen.“ Da irrte erzürn erstenmal. Nicht wissend, daß sich auto motor und sport-Leser schon an einem zu locker aufgemachten Inserat stoßen. Aber, ich spann seinen Faden fort. „Vor allem der .Deutsche Fußgänger' könnte damit zum Branchen-Renner werden“, sagte ich, „mit splitternackten Fußgängerinnen vornedrauf, die wehenden Haares noch bei Rot über eine Kreuzung hetzen.“ Und ich begann mich ernsthaft für den .Deutschen Fußgänger' zu interessieren. Man könnte dort Dinge testen, die . . . Aber er schüttelte traurig den Kopf. „Natürlich gibt es ihn nicht“, sagte er. „Aber es sollte ihn geben! Man kann doch nicht so tun, als bestünde die Menschheit aus lauter Autofahrern! Nicht einmal der Bundeskanzler ist einer. Noch nie besaß er, ebenso wie Felix Wankel und Albert rmr: Einstein, eine Fahrerlaubnis. Es gibt zahllose bedeutende Persönlichkeiten, die niemals in ihrem Leben ein Automobil gelenkt haben.“ „Richard Wagner zum Beispiel“, warf ich ein, „und Adalbert von Chamisso." Erblickte irritiert. „Dochdoch“, beteuerte ich, „das weiß ich aus zuverlässiger Quelle.“ Es schien ihn zu beruhigen. „Man ...
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