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... konnten die prekären Platzverhältnisse in Genf nicht mehr genügen. Noch ist bis jetzt nicht bekannt, an wen die Südwest-Raffinerie im Wallis mit dem Tankstellennetz der Gatoil fällt, doch haben sich jetzt zwei Bewerber so eindeutig in den Vordergrund geschoben, dass es nur noch um den Ausstich zwischen ihnen geht: Das schweizerischlibysche Konsortium Migrol-Sasea- Oilinvest und die italienischfranzösische Gruppe Agip-Elf. An der Genfer Flüsterbörse war in den letzten Tagen auch noch von einem geheimnisvollen «Dritten Mann» die Rede, einem in der Karibik wohnenden superreichen Schweizer, der angeblich nach bereits erfolgter Endauslese noch zu den oben erwähnten Kandidaten stossen wollte, doch hat sich dieses Gerücht nicht konkretisiert. Sehr konkret sind aber anderseits die hohen Kautionen, welche von den beiden Kandidaten für den «Schlussgang» gestellt werden mussten. Solche Kautionen von ein paar Dutzend Millionen bringen hohe Zinskosten. Hohe Kosten verursacht natürlich auch der vollständige Stillstand einer Raffinerieanlage während eines ganzen Jahres. Der Schuldenberg, den der bisherige Eigentümer, Khalil Ghattas, hinterlässt, hat seine astronomisch hohe Spitze noch nicht erreicht. Ghattas, der noch immer in der Bundesrepublik in Haft sitzt beziehungsweise sich unter behördlicher Aufsicht in Spitalbehandlung befindet, ...
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