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... zu dokumentieren, sehen aus wie aus einem guten Zubehörladen. Es ist die alte, offensichtlich im mer noch bewährte, weil verkaufsträchtige Masche - der größere Heckspoiler, hier ins Dach integriert, die ebenfalls aus Kunststoff ge fertigten seitlichen Schwel ler, der vergrößerte Front- Stoßfänger mit eingelasse nem Spoiler, das aggressiv wirkende Kühlermaul, die rallyehaften Luftschlitze auf der Motorhaube rechts und links und, nicht zu verges sen, die demonstrativ wir kende Heckantenne - aus nahmsweise nicht in Wa genfarbe lackiert. Ja, ein bißchen fühlt man sich als bunter Hund im Astra GSi, und nicht nur ein wenig erkennt man, um mit Wilhelm Busch zu spre chen, die Absicht. Ob man auch verstimmt ist, scheint eine Frage der Betrachtung und der grundsätzlichen Frage, ob schnelle Autos optisch auf ihr mögliches Treiben so aufmerksam ma chen sollen. Der Astra tut es jeden falls, und schnell ist er wirk lich. Unter der zusätzlich belüfteten und deshalb rennsportlich wirkenden Motorhaube steckt jener aus dem Vorgänger Kadett GSi, aber auch von Calibra und Vectra her bekannte Vierzylinder-Vierventiler mit zwei Liter Hubraum, der mit seinem Doppelnokkenwellen-Zylinderkopf, Hydro-Tassenstößeln und geschmiedeten Kolben nicht nur 150 PS leistet, son dern auch mit einem beacht lichen Drehmomentwert von fast 200 Newtonmetern ...
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