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... der Focus RS bloß müde mit seinem großen Lader. Sobald er mit maximal 1,4 bar anbläst, zerren bis zu 305 PS und 440 Newtonmeter an den Vorderrädern - und Junggebliebene in ihren Bann. Schmutzig brodelt der modifizierte Fünfzylinder aus dem frei zügigeren Ansaugund Abgastrakt, for dernd zischelt der Turbo, gierig zwit schert das Abblasventil - und schwer würgt die StVO das Gewissen. Ginge es nach dem Focus, wäre das gan ze Leben eine Sonderprüfung. Vom Start weg. Fest verpackt in die serienmäßi gen Recaros (Höhenverstellung stilecht per Werkzeug als Samstagnachmittags- Aufgabe), den Blick auf den Drehzahl messer, komplette Konzentration auf Gasund Kupplungsfuß. Wer die Schlupfgrenze trifft, die weiche Mo toraufhängung überlistet und den zwei ten Gang bis zum Schluss drin lässt, lupft den RS in sechs Sekunden auf Tempo 100. Ohne dass der Vorwärts drang dann wesentlich nachließe. Nach jedem Gangwechsel der ausreichend präzisen Sechsgangbox spannt sich das Bungeeband erneut. Progressiv, bullig, nackenstretchend. Schnelles Fahren erfordert dennoch Gewöhnung. Trotz der speziellen Vor derradführung, die Störkräfte durch einen kürzeren Hebelarm verringert, schmuggeln sich Antriebseinflüsse in die Lenkung. Unter Volllast folgt der 1472 Kilogramm schwere RS Längsril len, die Lenkung verhärtet, und die Vorderachse poltert über Unebenheiten. ...
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