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... respektablen 265 PS auf 380 PS (kein Druckfehler!) gebracht. Serienmässig ist ein Sechsganggetriebe und - natürlich - Allradantrieb. In den 18-Zoll-Rädern haben gewaltige Bremsscheiben von beinahe Dolendeckelformat Platz, der Wagen wurde tiefer gelegt, das Fahrwerk erhielt ein neues Setup, und die Zahnstangenlenkung weist gegenüber dem S4 eine direktere Übersetzung auf. Der RS4 soll ab Frühling 2000 zu kaufen sein; allfällige Interessenten sollten schon mit einem Preisetikett von rund 100 000 Franken rechnen. Der RS4 weckt natürlich Erinnerungen an den vor einigen Jahren in Kooperation mit Porsche produzierten, 315 PS starken RS2. Die AR erinnert sich aber auch an etwas anderes: an geheime Testfahrten im Frühling des vergangenen Jahres mit einem Vorläufer des in Frankfurt debütierenden RS4. Der Wagen war von Tom Walkinshaws Firma TWR für Audi aufgebaut worden, leistete (mit dem gleichen Motor) rund 400 PS und wies auch sonst praktisch alle Merkmale des Endprodukts auf. Zu den nachhaltigsten Eindrücken jenes Probegalopps zählte die fast völlige Abwesenheit jeglichen «Turbolochs», der Wagen hämmerte quasi in jedem beliebigen Gang davon, als hätte er einen Achtlitermotor drin. Bei Vollbeschleunigung beamte sich der Prototyp in klar weniger als 5 Sekunden von 0 auf100 km/h. Wie eine Porsche-Turbine. Als nicht minder spektakulär empfanden wir ...
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