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... Freundlichkeit gegen alle Men- 5chen, seine bescheidene Herzensgüte und den Sinn für alles Edle und Gute. Aber neben aller Bescheidenheit und stillen Zurückhaltung beherrschte den Jüngling schon außerordentliche Strebsamkeit und der Beruf des Vaters schien ihm, der ausgezeichnete technische Begabung mit zur Welt gebracht, das Ideal. Eine solch mächtige Maschine zu führen und den gewaltig starken Dampf in dieser Maschine zu zwingen, dieser Gedanke gab ihm die Energie voranzustreben und die Kenntnisse auf technischem Gebiet immer mehr zu erweitern. Die Mutter opferte alles für den Sohn. Er besuchte das Lyceum in Karlsruhe und später das Polytechnikum eben dort, da schon als Kind die technische Begabung sich zeigte. Nach Vollendung seiner Studien auf dem Polytechnikum begannen Carl Benz' Wanderjahre, die vielfach nicht zu seinen angenehmsten Erinnerungen zählen. Fast 13 Stunden täglich stand in primitiver Werkstätte der junge Arbeiter am Schraubstock, um sich seinen Unterhalt zu verdienen. Zuerst in Karlsruhe in der Maschinenbaugesellschaft, dann in Mannheim und Pforzheim. Schon während seiner ersten praktischen Tätigkeit in Karlsruhe bewegte Carl Benz der Gedanke, ein Fahrzeug herzustellen, mit dem man ohne Pferde und Schienen auf der Landstraße fahren und Lasten befördern könne. Er dachte zuerst an die Ausnützung des Dampfes, ...
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