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... z. B. mit 16,3-Liter-Motoren, und die Genfer Ge brüder Dufaux bauten einen Vierzylin der mit einem Inhalt von nahezu 25,5 Li tern. Solche Wagen waren aber nur noch für Rennzwecke gedacht; dem normalen Automobilisten genügten Ka pazitäten bis zu zwei Litern. Die schlechten Strassenverhältnisse, der üb rige Verkehr — Pferde und ängstliche Fussgänger —, der Verdruss mit Reifen und Bremsen erlaubten ja keine hohen Geschwindigkeiten. Aus diesen Grün den verdiente auch Renault das Geld mit kleinvolumigen Autos, die für ein grösseres Publikum gedacht waren. Mindestens ein Modell jedoch führte ab 1902 Louis Renault immerfür die Vertre ter der «oberen Zehntausend» im Kata log. 1901 hatten sich die Renault-Fahrer noch mit Einzylindermotoren zufrie dengeben müssen, aber schon 1902 er schienen die ersten Zweizylinder, her gestellt im Werk in Billancourt. Der grösste, ein Typ J, besass einen Hub raum von 2650 cm3, der eine Spitzenge schwindigkeit von über 70 km/h erlaub te. Das mit diesem Motor bestückte Au to warfür die damalige Zeit ein unglaub lich schnelles Gefährt, vor allem, wenn wir es mit dem kleinen Renault verglei chen, der noch mit einem 860-cm3-De- Dion-Bouton-Motor versehen war und deshalb nicht einmal die Hälfte der Ge schwindigkeit des grossen erreichte. Ein Jahr darauf lancierte das französische Werk zum ersten Mal einen Vierzylin der. Dieser Typ S wurde mit seinem ...
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