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... der europäischen Industrie ausgelegt w; erden. Eine solche Folgerung beruht vielmehr auf einer Verkennung der wahren Verhältnisse. In der U. S. A. steht der Automobilsport in Wirklichkeit auf sehr hoher Stufe. Er richtet sich jedoch nach ganz andern Gesichtspunkten als bei uns. Das amerikanische Reglement verbietet bekanntlich den Kompressor, und beschränkt auch den Oelun^l den Benzinverbrauch. Im weitern müssen die Wagen mit einem elektrischen Anlasser vet sehen sein. In Europa dagegen gelten Limiten des Wagengewichtes, der Karosseriehöhe und -breite usw. Selbstverständlich hat sich nun der Rennwagenbau nach diesen Bestimmungen zu richten. Man darf auch nicht vergessen, dasts Amerika sozusagen nur die Rennbahnen! kennt, während bei uns die eigentlichen Strassenrennen dominieren. Daraus ergeben sich, als notwendige Konsequenzen die Vernachläissigung der Bremsen und des Getriebes. Gerade diese beiden Organe werden aber in Europa sehr gepflegt, obwohl auch die Bremsen europä- ischer Rennwagen immer wieder zu wünschen übrig lassen. Es sei nur an den Grossen Preis von Nizza vom letzten Jahre erinnert, den die «Automobil-Revue» folgendermassen kommentierte: «Es zeigte sich, dass keim Wagen bis zum Schluss intakte Bremsen htatte; alles Hess zu wünschen übrig: die Betätigung, die Gestänge, die Bremsbacken, die Beläge, die Trommeln, die Steifheit und die ...
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