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... Es umschreibt auf kürzest mögliche Art das Spannungsfeld der Emotionen, die das motorisierte Verkehrsmittel auch heute noch, mehr als hundert Jahre nach seiner «Erfindung», auszulösen vermag. Für die einen ist das Motorfahrzeug vor allem einObjekt, das Träume weckt, Bewunderung heischt, Hingabe, Liebe, Verehrung — kurz, Gefühle und Empfindungen aus dem unendlichen Reich der Emotionen auslöst, unerklärbar für diejenigen, die sie empfinden,unerklärlich für alle, denen der Anblick eines Wagens höchstens die Frage nachdem Portemonnaie als einer der häufigsten Manifestationen durchschnittlicher helvetischer Gefühlsregung zu entlocken vermag. Für diese, aber auch für viele andere, vielleicht sogarfür die meisten Menschen ist das Auto zunächst ein Vehikel, mit dem man auf optimale Weise von einem Ort zum andern gelangen kann. Dieses Verkehrsmittel soll sodann die gewünschte Transportleistung möglichst bequem, sicher und zuverlässig erbringen, unabhängigvon Ort und Zeit, bei jeder Witterung, auf Autobahnen ebenso gut wie auf Nebenstrassen. Ausserdem sollte das Kosten/Nutzenverhältnis den individuellen Möglichkeiten angepasst, somit materiell verkraftbar sein. Zwischen diesen beiden Extremen gibt es jede erdenkliche Gefühlsschattierung. Ihnen allen ist jedoch ein Element gemeinsam: Siealle stehen — bewusst oder unbewusst — im Banne der Ausstrahlungskraft des ...
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