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... ändert nichts am Wesen der C-Klasse, die sich zwar schnell, aber kaum sportlich anfühlt. Unspek takulär beamt sich der 350 auf hohes Autobahntempo. Wenn es denn sein muss, dreht der V6 bis 6800/min, aber ohne feurigen Enthusiasmus oder Gier. Der große Sechszylinder bleibt auch mit Direkteinsprit zung, was er schon ohne war - ein Komforttriebwerk mit hoher Laufkultur und zurückhaltender Akustik. Zusammen mit der Siebenstu fenautomatik lebt der V6 in einer glück lichen Gemeinschaft. In der Stadt lässt sie ihn gemütlich mit knapp über 1000 Um drehungen im hohen Gang bummeln, re agiert aber sensibel auf Leistungswünsche und tauscht die Gänge sanft und ruckfrei. Manuelle Eingriffe erweisen sich so als ebenso unnötig wie die Sport-Stellung. In der verdrängt die Schaltbox ihre siebte Stufe und über lange, hochtourige Stre cken auch das Hochschalten. Das mindert die Harmonie des sonst hohen Fahrkomforts wie auch die Federung. Kurze Stöße filtert sie nur unzureichend. Ansonsten alles wie bei jeder anderen C-Klasse: penible Verarbeitung, etwas tristes Interieur, einfache Bedienung, gutes Raumangebot vorn. Hinten dagegen wird es für zwei schon knapp, für drei klaustrophobisch. Eng werden dürfte es nun auch für den normalen Saugrohr-3,5-Liter-V6, denn der sparsamere und stärkere CGI ist klar der bessere C 350. Doch wer eine wirklich effiziente C-Klasse möchte, ...
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