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... er entstand Anfang des Jahrhunderts. Beim Blättern in alten Zeitschriftenbänden fanden wir den Beitrag in der «Illustrierten Zeitung». Vieles lasen wir mit Schmunzeln, manches ist unglaublich aktuell. Unterm Strich spiegelt der Aufsatz aber dieselbe Freude am Reisen, wie wir sie heute noch erleben. «Welch herrliches Gefühl des Ungebundenseins wird doch durch eine Reise im Automobil geweckt: keine Hetzerei nach dem Bahnhof, kein Zugverpassen, kein vollgepfropftes Coupe, keine unerwünschte Reisegesellschaft! Man fährt los, wenn man will. Wählt man eine frühe Morgenstunde, steht man gern auf, eben weil man es so möchte und nicht, weil das Kursbuch es vorschreibt. Welch grosser Reiz, mit aller Müsse in die dämmrige, taufrische Natur hinauszufahren ... Zunächst geht's durch die noch menschenleeren, dunklen Strassen der Grossstadt. Kein Geräusch hört man, ausser dem Echo des leisen Schnurrens und Puffens des geliebten Motors, das von den steinernen Hausreihen zurückgeworfen wird. Keiner Seele begegnet man, ausser einem Zettelankleber oder einem verspäteten Nachtschwärmer, der sich mit Schwierigkeit an den Wänden heim tastet. Bald haben wir die Stadt hinter uns. Die Schatten der Dämmerung haben sich bereits gelichtet. Dann und wann sind die Silhouetten von Frühaufstehern zu sehen, die mit dem Kaffeekrug in der Hand ihrem Arbeitsplatz ...
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