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... bei der Zeichnung der fünften deutschen Kriegsanleihe nicht einen einzigen zu vermissen, weil wir hoffen, daß unsere Leser auch in bezug auf die Kriegsanleihe rascher als andere über die vorteilhafte Beschaffenheit und die zwingende Notwendigkeit ihrer Zeichnung klar geworden sind. Es kommt ja bei der vorliegenden Hindenburg-Anleihe auf jede einzelne Mark an. Vor allem aber bilden unsere Leser einen Querschnitt durch alle Kreise des Volkes, Den „Motorfahrer" sieht F.an in den Händen des Herrn Kommerzienrates wie in denen seines livrierten Kraftwagenführers, Der Herr Regierungspräsident, zuweilen sogar der Herr Staatsanwalt, lesen den „Motorfahrer" ebenso wie der kleine Schlosser auf dem Dorfe, der im Nebenberuf auch Autos repariert. Wenn jeder von diesen 25 000 Lesern des „Motorfahrers" in seinem Kreise die gewonnene Erkenntnis über die Kriegsanleihe ebenso verbreitet, wie er es mit seinem Wissen über das Kraftfahrwesen tun sollte, dann gibt die Kriegsanleihe einen Hindenburg-Erfolg. Und das muß sie. Wie war es mit den Zeppelinen? Das deutsche Volk brachte groschen-, ja pfennigweise die Millionen auf, deren Graf Zeppelin für seine Arbeit bedurfte. Das deutsche Volk hat Graf Zeppelin das Geld geschenkt und nie Zinsen dafür verlangt. Jetzt, im Weltkriege, hat Graf Zeppelin gezeigt, daß er mit der Zeppelinspende gearbeitet hat, und ...
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