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... in dem zarten Gesicht, unter wehendem Schwarzhaar, das sich einem hindernd in den Weg stellte — oder war es doch nur das junge Mädchen? Kein zwangsläufiges Auseinander- -iallen der Bindungen überhaupt? ^* Nun, zum Teufel, und wenn es nur das junge Mädchen war! Hatte man nicht ein Recht auf sich? Marianne hatte das selber zugegeben, vor acht Tagen. «Selbstverständlich, mein Lieber», hatte sie gesagt — welche schöne Anrede übrigens, fand er, so mütterlich und kameradschaftlich zugleich — «nichts ist sinnloser als Zwang. Und um mich sorge dich nicht, in keiner Weise, weder materiell noch ideell.» Damit hatte sie ihm nach ihrer Gewohnheit zart übers Haar gestrichen, er spürte es noch. Als er am Nachmittag aus der Stadt kam, war sie fort gewesen. Ein kurzer freundlicher Brief verhiess ihm ihre Adresse für später. «Und sei versichert, dass ich stets deine beste Freundin sein werde, auch wenn ich nicht mehr deine Frau bin.» «Irrsinnige Idee», hatte er zuerst gedacht, «wer in aller Welt soll denn meine Frau sein wenn nicht Marianne?» Aber dann war ihm das junge Mädchen eingefallen. Dennoch war er zuerst hierher gefahren. Warum hierher? Er wusste es nicht. Ein starker Wind kam auf und wickelte ihn in lange wehende Wolkentücher. Der Weg war schwer erkennbar, nun, vor Dunkelwerden würde er eine Unterkunft haben. Er zog die Zigarettendose aus der Westentasche und zündete eine ...
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