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... aus und er fuhr den Wagen vom Flughafen zu seinem Lager in Südkalifornien und stellte ihn dort ab. Der Talbot wurde erst wieder bewegt, als er in meinen Besitz überging. Der Mann war weit über 90, als er starb. Er hatte verfügt, dass ich künftig auf das Auto aufpassen sollte. Bevor er diese Entscheidung traf, besuchte er mich in meiner Werkstatt, um sicherzugehen, dass ich die richtige Person dafür war. Ich fühlte mich geehrt. Das Großartige an diesen tollen Autos ist, dass groß- artige Bücher über sie geschrieben wurden. Ich muss gestehen, dass ich nicht viel über die Autos von Talbot- Lago wusste – bis ich mir Peter Larsens fantastisches Buch »Talbot-Lago Grand Sport: The Car from Paris« zulegte. Es steckt voller faszinierender Fotos und ist extrem gut recherchiert. Durch Larsens Buch fand ich heraus, dass mein Wagen das zweite gebaute Exemplar war und von Journalisten für Straßentests benutzt worden war. Außerdem erfuhr ich, dass er als verschollen galt – weswegen er in dem Buch auch nicht abgebildet ist. Alle Talbot-Lago hatten Vorwählgetriebe von Wilson. Meiner hat ein manuelles Vierganggetriebe von Pont-à-Mousson. Laut den Unterlagen ab in keinem der Autos ein Schaltgetriebe, was darauf schließen lässt, dass es nachträglich eingebaut wurde. Eine genauere Untersuchung legt die Vermutung nahe, dass der Wagen dafür in die Fabrik ...
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