Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... ■V-- 7/1996 Ein schönerTraum, der Mk. II von Jaguar. Starker Charak ter, innen mehr Holz und Leder als in einem Londoner Herren club, außen reichlich Chrom, doch makellos im Stil und natürlich mit Speichenrädern. Kraft hat er bekanntlich auch. Was braucht man eigentlich mehr? Gewiß, 60 bis 70 Tau sender - soviel kostet ein erst klassiger Mk. II - sind nicht ge rade bescheiden. Aber es muß ja nicht immer Fünfer oder E- Klasse sein. So ein alter Jag be weist Geschmack, der übliche BMW oder Mercedes besten falls ein stattliches Bankkonto. Ein typischer Traum eben, von Auto-Enthusiasten immer wieder gern geträumt. Thema: der individuelle, charismatische Klassiker als Alternative zum zu Tode optimierten Massen produkt der Neuzeit. Im Traum spricht normalerweise alles für den Klassiker. Zurück auf dem Boden der Tatsachen obsiegen dann aber regelmäßig noch vor handene Reste der Vernunft. Aus dieser Warte betrachtet sieht auch der Mk. II erheblich älter aus. Schön mag er noch immer sein, gut war er aber noch nie, jedenfalls nicht wirk lich gut, was heute natürlich noch mehr auffallt als vor 35 ü Jahren. Damals waren Mängel < wie die störrische Schaltung, a das bockige Fahrwerk oder eine g nach nautischen Vorbildern “ ausgelegte Lenkung (fünf Um drehungen von Anschlag zu Anschlag) Peanuts verglichen mit den gewaltigen Fahrleistun gen. ...
Kommentare