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... würde, in teurer Dauerbauweise zu erstellen. Anderseits galt es zu bedenken, dass Strassenzüge, die relativ geringen Verkehr aufwiesen, später die Aufgabe von Zubringerstrassen zu den Fernstrassen zu erfüllen haben könnten und damit in eine höhere Dringlichkeit des Ausbaues einzureihen waren. Verkehrszunahme in 20 Jahren Für die Beurteilung der Verkehrsbedeutung einer Strasse ist ihre Verkehrsbelastung entscheidend, die durch Zählungen ermittelt wird. Es gab in Oesterreich eigentlich nur eine einzige Bundesstrassenverkehrszählung, deren Resultat veröffentlicht wurde — jene von 1928/29. Die für 1932/33 geplante fiel dahin, und die 1937/38 durchgeführte blieb ohne Auswertung der ermittelten Ziffern. In diesem Zusammenhange sind Teilzählungen neuesten Datums bemerkenswert, die auf einzelnen Strecken eine etwa fünffache Zunahme des Motorfahrzeugverkehrs gegenüber 1928/29 auswiesen. Mit dem Bundesgesetz vcm 18. Februar 1948 wurde das Staatsstrassennetz, das bis Ende 1947 eine Ausdehnung von 4452 km hatte, durch Einbezug weiterer Strassen auf 5072 km vergrössert. Heute besitzt es eine Gesamtlänge von 8145 km. Der Bundesstrassenverwaltung erwachsen daraus überaus schwierige und umfangreiche Aufgaben. Sie sieht sich heute in einer ähnlichen Lage wie 1928, als mit dem neuzeitlichen Ausbau des Bundesstrassennetzes begonnen wurde. Zu geringe Mittel Wie damals, ...
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