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... sondern der Schlussteil eröffnete auch interessante Einblicke in die offiziellen Richtlinien für eine Beimischung nationalen Treibstoffs während der Friedenszeit. Wichtig ist in diesem Zusammenhang die Feststellung Dr. Reinhardts, dass die Investitionen für die Errichtung der Anlagen zur Erzeugung einheimischer flüssiger Treibstoffe in der. Hauptlieferperiode, die mit der Notzeit zusammenfällt, amortisiert werden konnten. Die starke Belastung der Produkte durch kräftige Tilgungen rief wohl deswegen nicht einem ins Auge springenden Kostenauftrieb, weil gerade in den Kriegsjahren auch bei den Importtreibstoffen eine Verteuerung um ein Mehrfaches der Vorkriegspreise eintrat. So haben sich die für die Sicherung einer teilweisen Treibstoffautarkie der Schweiz notwendigen Einrichtungen gleichsam im Rahmen der allgemeinen Teuerung vollständig abschreiben lassen. Da somit Verzinsung und Rückzahlung der finanziellen Mittel die Produktion in der Nachliefe» rungsperiode nicht mehr belasten, ergeben sich in dieser Hinsicht günstige Voraussetzungen für die Fortsetzung der Inlanderzeugung. Trotzdem wird, wie der Referent betonte, auch unter einigermassen normalen Verhältnissen die Herstellung eines nationalen Treibstoffes auch nach Beendigung der Amortisation etwas teurer zu stehen kommen als die Importware. ^ Unter der sozusagen stillschweigenden Voraussetzung, ...
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