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... die Strasse weitgehend bestehen. Darin bringt auch die sicher zu erwartende feindliche Luftüberlegenheit keine grundsätzliche Wandlung, wenn auch in der militärischen Benützung der Strasse heute andere Methoden angewendet werden müssen als noch vor 20 Jahren; insbesondere wird eine Verlagerung aller grösseren Transporte und Verschiebungen in die sein — dürfen wir auch keine Abwehrschwergewichte bilden, sondern müssen unsere Armee in einer mehr oder weniger zentral gelegenen «Bereitschaftsaufstellung» bereithalten, aus der wir erst dann in eine eigentliche Abwehrfront übergehen können, wenn wir den Gegner und seine Absichten kennen. Für diese Konzentrationsbewegungen sind wir neben den Bahnen auch auf leistungsfähige Strassen angewiesen. Unterschiedliche Bedürfnisse von Armee und Zivilverkehr Dieser unbestrittenen Tatsache stehen jedoch zweierlei UÜberlegungen einschränkend gegenüber. 1. Schon eine oberflächliche Betrachtung der Verhältnisse zeigt, dass die zivilen Interessen, die der Verkehr, die Wirtschaft und die Touristik an einem Strassenprojekt haben können, sich nicht immer mit den militä- rischen Vorzügen einer neuen Strasse decken. Ziviler Verkehr und Armee haben Aufgaben zu dienen, die sich nicht ohne weiteres in Uebereinstimmung bringen lassen, sondern die sich nicht selten sogar als ausgesprochene Gegensätze gegenüberstehen. Dem zivilen ...
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