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... im Prinzip feststellen, dass die Plattenkupplung nicht den Nachteil der Konuskupplung der grossen Schwungmasse hat, sondern dass sie infolge des leichten Gewichts der einzelnen Platten, im gegebenen Moment, nahezu im Augenblick zum Stillstand kommt. Für den ungeübten Fahrer ist deshalb die Plattenkupplung angenehmer, denn sie erleichtert das Umschalten und bewahrt ihn vor dem Fehler, beim Umschalten mit den Zahnrädern ein «ratschendes » Geräusch zu machen. Dagegen verlangt die Plattenkupplung eine sorgfältigere Behandlung, die Platten müssen geschmiert werden, und zwar im Sommer mit dünnflüssigem Oel, im Winter mit einem Gemisch von Oel und Petroleum. Die Platten dürfen nicht trocken laufen und sie dürfen auch nicht mit zu dickem Oel geschmiert werden. In dem erstem Falle erfolgt eine rapide Abnützung, im zweiten Falle kleben die Platten aneinander, und der Lenker ist nicht imstande, auszukuppeln. ' Ob die von den Amerikanern jetzt ins Treffen geführte Korkplattenkupplung siegreich bleiben wird, muss natürlich erst die Erfahrung lehren. Die Kupplungsart, wie sie für Motorräder angewendet wird, ist ungeheuer einfach. Sie besteht aus drei runden Scheiben. Die mittlere der Scheiben, wir möchten sie die Hauptscheibe nennen, zeigt zahlreiche Durchlochungen, in die die Korkstöpsel hineingepresst sind, so zwar, dass sie die Fläche der Scheibe um ein ...
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