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... zu machen, zeigt doch der Alltag, dass von den Möglichkeiten des Fünfganggetriebes um so häufiger Gebrauch gemacht wird, je weniger die unteren Gänge zum Wiederbeschleunigen herangezogen werden müssen. Dies ist aber der Punkt, auf den Sparwillige unbedingt achten müssen, wenn es nicht bei der Theorie bleiben soll. Eine Getriebeauslegung, bei der jedes Hochschalten in den Fünften auf nicht topfebener Autobahn zum Glauben verleitet, man habe irrtümlicherweise den Rückwärtsgang getroffen, macht in der Schweiz wenig Sinn. Auf den Kompromiss kommt Je länger die Gesamtübersetzung, desto niedriger ist die für eine bestimmte Geschwindigkeit erforderliche Drehzahl und desto sparsamer der theoretische Verbrauch. So weit, so klar, doch braucht sich die Praxis nicht immer danach zu richten. Denn je sparsamer ( = länger) die Auslegung der Übersetzung, desto «schlapper» die Leistungsentfaltung im obersten Gang, und desto seltener lässt sich die oberste Stufe zum Fahren heranziehen. Genau darauf kommt es aber beim echten Sparen an. Mit einer Fünften, die lediglich auf ebenen Autobahnabschnitten zu gebrauchen ist, lässt sich im coupieres eben an. Von Vorteil ist darüber hinaus ein elastisches, aus niedrigen Drehzahlen heraus nutzbares Triebwerk. Wenn alles passt - auch ein leichtschaltbares Getriebe gehört dazu - kann's mit dem Gleiten losgehen. Gleiten ist nicht ...
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