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... wie der Passat W8, der sich von 2001 bis 2004 vergeblich um den Ruf des Nischen-Kultautos bemühte. Kleiner, aber groß genug: Oer Allradantrieb erfor dert eine Verringerung des Kofferraumvolumens Kontrast-Mittel: Das nüch terne Plastik-Volant ruft nach dem Blick in die Mehr preis-Liste - auch das Holz dekor ist dort verzeichnet nur lässt sie der Ölbrenner schon bei 1800 Umdrehungen auf die Vorderrä der los, während der V6 seine Erfül lung erst findet, wenn die Kurbelwelle bereits 2750 Mal rotiert. Darunter wirkt er, ganz in der Tra dition sportlicher Antriebe, etwas uninspiriert. Der Blick auf seine Elasti zitätswerte hellt die Laune in etwa so auf wie ein Spätherbsttag in Delmen horst. Der V6 legt stattdessen Wert darauf, getreten zu werden, hält damit das automatisierte Doppel-Kupplungs getriebe bei temperamentvoller Gang art auf Trab wie einen Assistenzarzt im Krankenhaus-Notdienst und steigert das leise Hauchen seiner Aussprache in ein heiseres Grummeln. Gestresste Motoren klingen zwar anders, aber richtig leise geht es an Bord des Passat nicht zu. Zumal den Insassen bei Ge schwindigkeiten über 160 km/h auch noch der Wind ein Lied erzählt. Dass sich der volle Einsatz lohnt, zei gen die Beschleunigungswerte. Ein Golf GTI erreicht die lOOer-Markierung aus dem Stand erst zwei Zehntel nach dem Passat Variant: Der benötigt genau sieben ...
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