Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... das Rangieren, das Parken fällt mit einem so kurzen Wagen ohnehin leicht. Interessant: Selbst ohne Servounterstützung ist die Lenkung sehr leichtgängig, denn auf der Vorderachse lasten kaum 300 der 635 Kilogramm, die der Nano wiegt. Sich im indischen City-Verkehr wohlzufühlen, ist mit dem Tata Nano also nicht schwierig. Ganz anders außerhalb der Stadt grenzen, wo das Billigvehikel wegen seines kurzen Radstands und des hohen Schwerpunkts ins Wanken gerät. Die Sitze, die quasi keinen Seitenhalt bie ten, sind dabei keine Hilfe, weswegen der Fahrer in Kurven schließlich Schul terschluss mit der B-Säule hat - unfrei willig, versteht sich. So sehr sich der Nano in Kurven auch neigt: Das Untersteuern hält sich in Grenzen. Die vier Trommelbremsen verzögern zwar, aber von sehr zupa ckendem Wesen sind sie wahrlich nicht. Alles in allem: Der kleine Tata ist auf den schlechten indischen Straßen recht holprig unterwegs, völlig unkom fortabel kann man ihn aber nicht nen nen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 105 km/h, der Praxisverbrauch 3,8 L/100 km. Für eine bessere Gewichtsverteilung (60 Prozent hinten, 40 vorne) haben die Tata-Ingenieure das Ersatzrad und den Tank unter die Fronthaube gepackt, dort auch ein bisschen Kofferraum üb rig gelassen und die Batterie unter den Fahrersitz montiert. Um das Können des zu vielen Kom promissen zwingenden Nano ...
Kommentare