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... den Befehl zur Verhaftung der Angreifer gab, da weigerte sich Gandhi, Klage gegen diese zu erheben. Gandhi macht einen Spass mit Kripalani, einem andern führenden Mitglied der indischen Kongresspartei. den er auf die Masse ausübt, bei. Ja — Gandhis Einfluss auf die Millionen von Indern ist wohl nur zufällig ein politischer, denn sein Ursprung ist religiös, und seine Worte und Forderungen gewinnen ihre grosse Kraft durch die Reinheit seines Charakters. Gandhis Jugendzeit. Gandhis Vater war Minister eines der zahlreichen indischen Staaten, und von ihm hat der am 6. Oktober 1869 geborene Mohamdas Karamtscha den tiefen Drang, dem indischen Volke zu dienen, geerbt, jährend die religiöse Tiefe seines Wesens von sefner Mutter stammt. Seltsam — der grosse Führer, dem heute Millionen lauschen, war in der Jugend ein äusserst sensibles, schüchternes Kind, das jeden Tag von der Schule nach Hause sprang, weil es nicht ertragen konnte, dass jemand mit ihm1 sprach. Nach alter, indischer Sitte verheirateten ihn seine Eltern als er 13 Jahre alt war. Er selbst wusstenichts davon, bis alle Vorbereitungen zum Feste getroffen waren. «Eindruck machten auf mich », so schrieb er später, «nur die schönen Kleider, die ich da trug, der Trommelklang, der Hochzeitszug, üppige Festmähler und ein fremdes Mädchen, mit dem ich spielte. » Ehe Gandhi zwanzig Jahre zählte, kam er nach ...
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