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... Gasautos in «AR» 47/1981) Ihre Ausführungen sind recht interessant, doch wäre eine Gegen- überstellung von «Autogas» mit den derzeit von der Automobilund Zubehörindustrie angebotenen sogenannten «Energiesparern» meiner Ansicht nach aufschlussreicher. Dieses Sparzubehör muss nämlich auch sehr teuer bezahlt werden, und eine Amortisation der zusätzlichen Mehrkosten ergibt sich erst bei einer ziemlich hohen Kilometerleistung (erst ab 50 000 und mehr gefahrenen Kilometern). Viele Autos rechnet man aber heute nach 80 000 bis 100 000 km schon zum alten Eisen! Sei es Benzineinspritzung, Fünfgang-Spargetriebe, Abgasturbo, Windspoiler, Niederquerschnittreifen usw. (bei benzinbetriebenen Kleinlastern das Windabweisblech), immer stehen mindestens Fr. 1300.- (je nach Marke und «Artikel» wesentlich mehr) einer theoretischen Benzineinsparung von knapp einem Liter auf 100 km gegenüber. Meiner Meinung nach kaufen die meisten Leute diese Accessoires zum «Plausch» und nicht aus Überzeugung (Energiesparen). Dies ist die Seite des Käufers. - Beim Produzenten bedeutet dieses Zubehör Mehrproduktion, Mehrverkauf, Mehrumsatz. Wo wird da gespart? Auch das «Gasauto» liegt kostenmässig in diesem Konzept, aber es bietet im Gegensatz zu all den anderen Angeboten zusätzlich eine Energiealternative. Man sollte solche Projekte nicht gleich als des «Pudels Kern» ...
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