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... dies allerdings nicht mehr so sehr wie für die älteren Typen. Die automatische Niveau regelung ließ es zu, die Hinterachse bei unbelastetem Wagen so einzustellen, daß beim Einund Ausfedern nur geringe Spurund Sturzänderungen auftraten. Zusammen mit einer straffen Stoßdämpfereinstellung ergab dies ein stabiles Fahrverhalten auf glatter Fahrbahn. Beim letzten Winterver gleichstest von auto motor und sport (Heft 4/1967) erwies sich der 250 S gegenüber seinen Konkurrenten mit Frontantrieb (Citroen DS 21), starrer Hinterachse (Opel Admiral) und Schräglenker-Hinterachse (BMW 2000) als etwa gleichwertig. Bei den bisherigen Typen 200/230 lagen die Dinge nicht ganz so günstig, zumal sie nicht serienmäßig mit Niveauregelung aus gerüstet waren und noch die kleineren 13- Zoll-Räder hatten. Es wurde schon lange davon gesprochen, daß Daimler-Benz bei den Nachfolgern dieser Typen mit der Pendelachs-Tradition brechen und eine Schräg lenker-Hinterachse einbauen würde. Die geschickt gewählte Bezeichnung „Dia gonal-Pendelachse" täuscht nicht darüber hinweg, daß es sich nicht mehr um eine Pendelachse mit genau zwischen den Rä dern liegendem Drehpunkthandelt. Dieneue Achse entspricht im Prinzip der von BMW, Porsche, neuerdings auch Rolls-Royce und VW verv/endeten Schräglenkeraufhängung. Natürlich hat Daimler-Benz diese Vorbil der nicht einfach ...
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