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... ausgeklügelte Kombinationen wurde jedoch das Getriebe zu aussergewöhnlicher Wirksamkeit und Vielseitigkeit befähigt. Die Vereinigung eines Vorwählerapparates mit einem Planetengetriebe findet ausserdem beim Wilson-Mechanismus zum erstenmal statt In Abb. 1 ist ein Planetengetriebe einfachster Form dargestellt. Dreht man das Zahnrad a in der Pfeilrichtung und hält dabei den Zahnkranz c fest, so wälzt sich das Zahnrad b auf den beiden Verzahnungen ab und beschreibt dabei selbst eine umlaufende Bewegung. In Abb. 2 ist der gleiche Mechanismus nochmals perspektivisch dargestellt, wobei angenommen wurde, dass das innerste Zahnrad Ä mit der Antriebswelle (der primären Welle) verbunden ist, während die Achsen der Umlaufzahnräder B mit der angetriebenen Welle (der «sekundären Welle) in Verbindung stehen. Wird nun bei dem Mechanismus gemäss Abb. 1 und 2 der äussere Zahnkranz nicht festgehalten, sondern frei drehbar gelagert, so unterbleibt eine Uebertragung der Drehbewegung von der primären auf die sekundäre Welle. Eine Rotation der Primärwelle bewirkt dann lediglich, dass sich der Zahnkranz dreht, und zwar in umgekehrter Richtung. Mit diesem Anfangsmechanismus können also bereits drei Funktionen ausgelöst werden: Erstens eine übersetzte Uebertragung der Drehbewegung der Primärwelle auf die Sekundärwelle, zweitens ein Leerlauf und drittens eine ...
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