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... einläuten. Neu wagen dürfen ab 2016 auf 100 Kilometer nur noch 6,6 Liter Benzin verbrauchen. Eine An kündigung, die den Managern von VW oder Toyota wahrlich keine schlaflosen Nächte berei ten wird. Denn was in den USA als Revolution bezeichnet wird, ist in Europa und Japan bereits heute Stand der Technik. Zumal es sich zunächst um einen Vorschlag handelt, gegen den die Öl-Lobby bereits kräf tig Stimmung macht. Deren Sprachrohr, das American Pe troleum Institute, sieht nämlich nicht das Klima, sondern die „US-Wirtschaft und die ameri kanische Familie gefährdet“. Ein Hohn, bedenkt man, wie viele Tausend amerikanische Arbeiter wegen der jahrelangen Versäumnisse der US-Automanager ihre Jobs verlieren. Bislang haben es die Lobbyisten aber noch immer geschafft, Gesetze aufzuweichen und US-Produzenten vor Strafzah lungen wegen zu hoher Verbräuche zu bewahren. Anders die Importeure: Mercedes zahlte 2008 gut 30 Millionen Dollar Bußgeld. Auch die in den USA diskutierte Abwrackprämie sollte eine spezielle Förderung zum Kauf amerikanischer Autos beinhalten. Nach den bisherigen Erfahrungen scheint es kaum vorstellbar, dass die neuen US-Abgasnormen ohne protektionistische Klauseln auskommen werden. Doch das wird die US-Autoindustrie auf lange Sicht auch nicht davor bewahren, sich dem internationalen Wettbewerb stellen zu müssen. Denn obwohl es viele ...
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