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... — wurden einige tausend Meter Film belichtet, täglich legten die Piloten des größten Leih-Rennstalls der Welt ihre Runden zurück. Vier Ferrari 512 S, drei Porsche 917, ein Ferrari 312 P, zwei Lola 70, zwei Chevron B 16, vier Por sche 911 S, ein Porsche 914, ein Chevrolet Corvette und andere GP-Wagen wurden für die Aufnahmen bewegt — Männer wie Jacky Ickx, Jo Siffert, Richard Attwood, Vie Elford, Masten Gregory, Mike Hailwood, Bob Slotemaker, Derek Bell und gelegentlich McQueen fuhren. Da die 10 Kilometer Film, die im Vor jahr während des Le Mans- Rennens belichtet worden wa ren, nicht den Ansprüchen der Produzenten genügten, be gann man in diesem Jahr von neuem: Ein Porsche 908 mit drei Kameras, gefahren von Herbert Linge und Jonathan Williams, beteiligte sich am 24 Stunden-Rennen; 22 Ka merateams waren rund um den Kurs aufgestellt, ein Hub schrauber filmte von oben — solange er den Wagen im Tempo folgen konnte. Leider war das meist nicht sehr lange, denn das Fluginstru ment kam gerade auf 220 km/h, während die Rennsportwagen auf der Mulsanne- Geraden kräftig davonzogen. Da jeder Rennfilm auch sei nen das Geschehen läutern den Unfall haben mußte, wurde ein vermeintlicher Fer rari 512 S in die Büsche ge schickt. Offensichtlich war ein Wagen dieser Preisklasse so gar den Amerikanern zwecks Vernichtung zu teuer, denn man ...
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