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... Mercedes“. Und Bernhard? In Detroit wurde er gefeiert für seine Macho- Auftritte. Im sportlichen Lederdress düste er auf einem Po wer-Motorrad bei der Autoshow auf die Bühne. Jetzt fährt Bernhard im neuen Volkswagen-Cabrio Eos durch ein Meer von Sonnenblumen auf die Bühne. Ein optisches Signal? Der Schein trügt. Wer glaubt, Bernhard habe nach der Kno chenarbeit in Detroit nun in Wolfsburg auf Schmusekurs ge schaltet, der irrt. Beide Bosse haben vergleichbare Probleme. Zu hohe Kosten, zu schlechte Produktivität, in Stuttgart wie in Wolfs burg. „Wir müssen bei Volkswagen wieder Geld verdienen“, steckt Bernhard die Marschrichtung ab. Und Zetsche? „Un sere Kunden interessieren sich für Spitzenleistungen, sie wollen aber auch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis“, sagt der neue Daimler-Chef. Seine Analyse: „Hier sind wir heute nicht Benchmark.“ Er möchte die Effizienz in allen Wert schöpfungsbereichen durchleuchten. Was ändert sich dabei im Vergleich zu den Sparplänen seines Mercedes-Vorgängers Cordes? Der hatte sich bekannt lich mit schnellen Kostenschnitten für die Nachfolge von Jürgen Schrempp platzieren wollen. Zetsche: „Aufgrund des Zeitrahmens war gar nichts anderes möglich, als die kurz fristigen Dinge zu adressieren.“ Er denkt dagegen eher über „nachhaltig strukturelle Wege“ nach. Baut Zetsche „auf die Stärke der Marke und ein fantastisches ...
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