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... wir mit aller Entschiedenheit, daß damit die Grenze des Zumutbaren erreicht sei, wenn die Kraftverkehrswirtschaft nicht vor die Hunde gehen sollte. Wie groß die Gefahr gewesen ist, haben uns die vergangenen Monate bewiesen. Auch das hat man in Bonn eingesehen, und so hörten wir von Professor Schiller — in Ubereinstimmung mit seinem Kollegen, dem Bundesminister für Finanzen — die erfreulichen Worte: »Nun aber Schluß mit weiteren Steuererhöhungen!... Ich werde alles dafür tun, daß künftig weitere Belastungen speziell für den Autofahrer verhindert werden.« Wenn man davon ausgeht, daß durch die mittelfristige Finanzplanung des Bundes sowohl die Lastenverteilung wie auch das Straßenbauprogramm auf eine neue Basis gestellt wurde, kann man damit rechnen, daß die deutsche Kraftfahrt in den kommenden Jahren eine gewisse Kontinuität erwarten kann — daß es also wieder aufwärtsgeht. Das reichhaltige Angebot der deutschen Industrie auf der Frankfurter Automobilausstellung und das Interesse der Käufer, das sich durch starken Besuch der Ausstellung dokumentierte, sind die erwarteten Voraussetzungen für eine neue Prosperität. Wir alle — Politik, Industrie und Verbraucher — haben durch die Ereignisse des letzten Jahres sehr viel gelernt. Vor allem dies: Eine gesunde Wirtschaft ist nur auf der Grundlage gegenseitigen Vertrauens möglich. Es hat den Anschein, ...
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