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... Schweiz in Bern an und bestritt ausserdem viele kleinere Rundrennen. Berühmt wurde Hans Rüesch auch nach dem Kriege als erfolgreicher Romanschriftsteller («Gladiatoren», «Land der langen Schatten*), wobei auch ein grosser Rennfahrerfilm nach seinem Roman gedreht wurde (mit Kirk Douglas in der Hauptrolle). Im Jahre 1952 trat Rüesch auf einem 4,1-Liter-Ferrari noch bei Sportwagenrennen an, dann zog er sich zurück. Heute lebt der siebzigjährige Schriftsteller in Südfrankreich und Klosters. Einstige Schweizer Grand-Prix-Fahrer Seit rund einem halben Jahrhundert nehmen Schweizer Piloten - mit Unterbrüchen - an Grand-Prix-Rennen teil, wobei hier von klassischen Grandes Epreuves die Rede ist. Schon 1929 hatte der Tessiner Mario Lepori auf seinem Bugatti 35B beim Grossen Preis von Deutschland den 5. und beim Grossen Preis von Monaco den 7. Rang belegt. Ein Jahr später wurde der Berner Hans Stuber auf Bugatti in Monaco Sechster. In den dreissiger Jahren waren es Hans Rüesch und Christian Kautz, die regelmässig an grossen internationalen Rennen teilnahmen und als eigentliche Grand-Prix-Fahrer bezeichnet werden konnten. Nach dem Krieg war Emanuel de Graffenried der einzige professionelle Schweizer Rennfahrer. Mit Joseph Siffert, Gianclaudio Regazzoni und Marc Surer verfügte die Schweiz später wieder über internationale Spitzenkönner. Während in der Vorkriegszeit noch ...
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