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... durch Versorgungsunsicherheit gekennzeichnet. Anderseits zeigt dieIEA, dass dazu durchaus auch Alternativen bestehen. In ihrem Referenzszenario geht die IEA von einem Anstieg der Nachfrage nach Primärenergie (wie Erdöl, Erdgas,Kohle, Sonnenoder Windenergie) um 53% bis ins Jahr 2030 aus. 70 % davon gehen aufdas Konto von Ländern wie China und Indien. Die Erdölversorgung wird von immer weniger Staaten gewährleistet. Das erhöht die Abhängigkeitvon ihnen. Die CO,-Emissionen werden sich im Jahr 2030 auf 40 Gigatonnen belaufen; das sind 55 1/2 mehr als heute. (Nebenbei wird China noch vor 2010 die USA als grösster C0 2 -Emittent überholt haben.). Das kann weltweit bis zu einem Engpass oder gar zu einem Ausfall in der Versorgung gehen, was einen starken Preisanstieg zur Folge hätte. In dem von der IEA entworfenen Szenario wird angenommen, dass bei Umsetzung allerMassnahmen zur Reduktion der Emissionen und zum sparsameren Umgang mit der Energie die Nachfrage nach Energie bis ins Jahr 2030 um 10% gesenkt würde. C0 2 -Emissionenwürden um 16 1/2 reduziert. Das entspricht dem heutigen C0 2 -Ausstoss von USA und Kanada. Ein sparsamerer Umgang mit Energie könnte sich also sehr positiv auswirken. Dafür sind aber kostspielige Investitionen nötig. Diese belaufen sich fürdie Periode 2005 bis 2030 auf 20000 Mia Dollar, wobei dieHälfte davon in den Entwicklungsländern ...
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